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Namensursprung |
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Der Name "Unsernherrn" kristallisierte sich erst im letzten Jahrhundert heraus. Zuvor bezeichnete man den Ort als "Au" (und die Bewohner daher "Aubürger") mit der Kirche zu "Unseres Herrn Leichnam". Die Namensbildung fußt auf einem Hostienwunder. Einer Legende nach sollen zwei geweihte Hostien aus der Missionskirche von Hundszell gestohlen und unter einer Staude versteckt worden sein. Vögel machten durch ihren auffälligen Flug die Leute auf diesen Frevel aufmerksam. Man zeigte eine gewisse Ehrfurcht vor diesem Ort und ließ eine Kapelle darüber errichten, wahrscheinlich an der Stelle, wo sich der Choraltar der heutigen St. Salvator-Kirche befindet. Bald kamen viele Gläubige als Wallfahrer an diesen heiligen Ort zu "Unseres Herrn Leichnam" (die meisten zwischen Ostern und Pfingsten), der in Anlehnung an die "Salvator"-Kirche in Bettbrunn auch "Klein-Salvator" genannt wurde. Von Bischof Raban aus Eichstätt bekam sie im Jahre 1376 einen Ablaßbrief. (Quelle: G. Birzl, Unsernherrn, Geiger-Verlag 1989) |
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